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Schütze dein Haustier

Impfen rettet Leben

Wir wissen es nicht erst seit Covid-19!

Tiere und Menschen kommen tagtäglich mit Viren und Bakterien in Kontakt. Die Corona-Krise hat uns gezeigt welche weitreichenden Auswirkungen Viren haben können. Auch bei unseren Haustieren gibt es potentiell tötliche Keime – wie z.B. Parvoviren, Caliciviren oder Adenoviren.

Die gute Nachricht es gibt Impfstoffe!

Nicht nur bei jungen Tieren sondern vor allem im Alter, wenn die Infektabwehr herabgesetzt ist, kann Impfen Leben retten. 
Jedes geimpfte Tier fördert die “Herdenimmunität” und schützt somit andere. 

Im steigenden Alter büßt das Knochenmark, wo die meisten Abwehrzellen gebildet werden, seine Regenerationsfähigkeit zunehmend ein. Infektionen können dadurch schwerer und länger verlaufen. 
Junge Tiere werden in den ersten Lebenswochen noch über die Muttermilch mit Abwehrzellen versorgt. Ab der 8. Lebenswoche stehen die Kleinen den Viren und Bakterien schutzlos gegenüber, deshalb ist in dem Alter eine Grundimmunisierung wichtig. Auch Hauskatzen ohne Kontakt zu anderen Tieren können sich üben den Besitzer mit Parvoviren oder Katzenschnupfenviren infizieren, da dies Keime auf Oberfächen einige Wochen überleben können.

Leider sehen wir nicht selten ein seuchenhaftes Auftreten von Parvovirose (Katzen – oder Hundeseuche) bei ungeimpften Tieren. Diese Tiere können wir oft, trotzt intensiver stationärer Therapie nicht retten. Jetzt im Frühjahr häufen sich bei jungen Katzen die Fälle von “Katzenschnupfen” – “Schnupfen” mag harmlos klingen, aber durch diese Viren sterben jährlich viele Tiere oder leiden lebenslang an chronischen Augen – und Maulenzündungen. 

Bei Hunden ist zur Zeit die Leptospirose auf dem Vormarsch – eine Infektion mit Spirochäten (Bakterien) die zu Nierenversagen führen kann. Die Mortalitätsrate liegt weltweit bei ca. 10 % der infizierten Hunde. Auch die Staupe der Hunde, die bis zur Einführung der Impfung in den 1960er Jahren eine der verlustreichsten Hundekrankeiten war ist seit den 80er wieder am Kommen. Dies hängt mit der zunehmenden Impfmüdigkeit und dem Hundeimport aus Osteuropa zusammen. 

Wie kannst du deinen HUND schützen?

Wir empfehlen bei Hunden eine Grundimmunisierung ab der 8. Lebenswoche und Auffrischungsimpfungen mit 12. und 16. Wochen. Der Hund sollte gegen Leptospirose, Parvoviren, Staupeviren, Adenoviren, Tollwut und Zwingerhusten geimpft werden. 

  • 8. Lebenswoche
    1. Impfung Leptospirose, Parvoviren, Staupeviren, Adenoviren und Zwingerhusten
  • 12. Lebenswoche
    2. Impfung Leptospirose, Parvoviren, Staupeviren, Adenoviren und Zwingerhusten
  • 16. Lebenswoche
    3. Impfung Leptospirose, Parvoviren, Staupeviren, Adenoviren und Zwingerhusten und Tollwut
  • Anschließend 1 x / Jahr
    Aufrischungsimpfung (einige Impfungen alle 3 Jahre)

Wie kannst du deine KATZE schützen?

Wir empfehlen bei Hauskatzen (ohne Freigang) eine Imfpung gegen Katzenseuche (Parvoviren) und Katzenschnupfen (Herpes – und Caliciviren) und bei Katzen mit Freigang zusätzlich eine Impfung gegen das Feline Leukämievirus. Die erste Impfung sollte mit 8. Wochen gestartet und mit 12 Wochen wiederholt werden. 

  • 8. Lebenswoche
    1. Impfung Katzenseuche & Katzenschnupfen (Freigänger zusätzlich Leukose)
  • 12. Lebenswoche
    2. Impfung Katzenseuche & Katzenschnupfen (Freigänger zusätzlich Leukose)
  • Anschließend 1 x / Jahr
    Aufrischungsimpfung

Eine jährliche Auffrischungsimpfung ist bei Hunden und Katzen nötig, um den Impfschutz aufrechtzuerhalten. Bedenke, dass ein Lebenjahr   deines Vierbeiners ca. 7 – 10 Menschenjahre entspricht.

Bei jeder Impfung wird dein Tier vom Kopf bis zur Pfote durchgecheckt um gesundheitliche Probleme und Beschwerden frühzeitig zu erkennen.

Wir beraten dich gerne zu Impfungen bei deinem Vierbeiner.

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